Zertifizierung: "Hartlöter/in
nach ÖNORM EN 13133"
Internationale Anerkennung
Der freie Warenverkehr ist ganz wesentlich von der internationalen Anerkennung von Zertifikaten abhängig. Um diese Anerkennung europaweit und international sicherzustellen, hat die EU Rahmenbedingungen für ein Akkreditierungs- und Zeritifizierungssystem geschaffen.
Akkreditierte Zertifizierungsstellen für Hartlöter/innen nach ÖNORM EN 13133 unterliegen international gültigen Verfahrensregeln und werden vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) ermächtigt und regelmäßig überwacht.
Die akkreditierte WIFI-Zertifizierungsstelle ist befugt, Zertifikate nach ÖNORM EN 13133 auszustellen, die europaweit bzw. international anerkannt sind.
Derzeit sind Prüfungen für folgende Verfahren eingerichtet:
- Flammhartlöten (912)
- Lichtbogen-Hartlöten (972)
Notifizierung
Die WIFI-Zertifizierungsstelle ist als anerkannte, unabhängige Prüfstelle für die Zulassung von Personal für dauerhafte Verbindungen (Schweißpersonal) gem. Art. 13 der Druckgeräterichtlinie 97/23/EG bzw. § 21 Druckgeräteverordnung benannt.
Einsatzbereiche
Zertifizierte Harlöter/innen führen handgeführte Flammhartlötungen vornehmlich in der Sanitär- und Heizungstechnik (Verlötung von Kupferrohrleitungen), im Transformatoren- und Wärmetauscherbau sowie in der Klimaanlagen- und Kältetechnik durch.
Zertifizierung
Die Zertifizierung von Hartlöter(inn)en nach ÖNORM EN 13133 wird auf Antrag durch die WIFI-Zertifizierungsstelle durchgeführt.
Gültigkeitsdauer
EN 13133 Löterzertifikate können für jeweils 3 Jahre ohne neuerliche Prüfung verlängert werden, wenn die in der Norm festgelegten Bedingungen erfüllt sind.
Download
Ansprechpartner
WIFI Zertifizierungsstelle: Ing. Mag. Lukas Bergmann, Kerstin Leitner
WIFI Niederösterreich: Ing. Josef Illmayr
WIFI Oberösterreich: DI (BA) Christian Haslinger, Reinhard Danner
WIFI Salzburg: Ing. Franz Meneweger
WIFI Steiermark: Ing. Gerhard Sailer, Franz Poinsitt, Ing. Gregor Poinsitt
WIFI Tirol: Ing. Elmar Veternik, Stefan Schlatter
WIFI Vorarlberg: Peter Pryjmak
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