Ausbildungsziel

  • Die berufliche Qualifikation

Der Fachtechniker betreut Projekte des Innenausbaus und der Innengestaltung in gestalterischer, technischer, betriebsorganisatorischer und kaufmännischer Hinsicht. Er kann damit als Berater, Abteilungs- oder Filialleiter in Unternehmen der Möbelerzeugung, des Möbelhandels, des Innenausbaues oder des Ladenbaues tätig sein.

  • Fachliche Kompetenz

Der Fachtechniker für Innenausbau/Raumgestaltung hat umfangreiche, praxisbezogene Kenntnisse im Entwurf von Möbeln und Einrichtungen, bei der Planung von Aus- und Umbauten, in der Haustechnik, im Projektmanagement, in der betriebsorganisatorischen und kaufmännischen Abwicklung von Projekten und in den Bereichen Arbeitsvorbereitung, Logistik, Fertigungswirtschaft und Materialwirtschaft erworben.

Schwerpunkte der Ausbildung

  • Entwerfen und Darstellen
    Kreatives Entwerfen von der Bedarfsfeststellung bis zur Kundenpräsentation, aber auch die Umsetzung in Konstruktionszeichnungen mit weitgehenden Kenntnissen in der darstellenden Geometrie.
     
  • EDV und CAD
    Allgemeine Grundkenntnisse der Arbeit mit Personal Computern, Praxiskenntnisse mit Software zur grafischen Datenerfassung, 3D-Darstellung mit CAD-Programmen, Grundkenntnisse der CNC-Fertigung im Möbelbereich.
     
  • Technischer Innenausbau
    Bauphysik und Baubiologie, Statik, Haustechnik, Schall-, Wärme- und Brandschutz, Bautischlerarbeiten, Stiegen und Raumtrennungen.
     
  • Möbeldesign
    Kreatives Gestalten von Möbeln von der Skizze über das Modell bis zum Prototyp. Dazu materialkundliches Wissen und Kenntnisse auf dem Gebiet der Herstellungsverfahren in der Möbelfertigung.
     
  • Raumgestaltung
    Raumfunktion und Raumorganisation, Materialkunde, Stilkunde, Licht und Farbe. Diese Fächer ergänzen die Kenntnisse im Entwerfen, Möbeldesign und Innenausbau, sodass komplette Projekte bis zur Ausführungsreife bearbeitet werden können.
     
  • Betriebswirtschaftliches Grundlagenwissen
    Eine Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, in die für die Unternehmensführung relevanten Rechtsbereiche, die Betriebsorganisation aber auch in den Einsatz und die Praxis der EDV ergänzt das betriebswirtschaftliche Verständnis und erweitert den Blick für die Gesamtzusammenhänge. Der Abschluss als Fachwirt ersetzt zugleich die gewerberechtliche Unternehmerprüfung.
     
  • Die persönliche Qualifikation
    Der Fachtechniker, der aus der betrieblichen Praxis kommt, bringt bereits Berufserfahrung in die WIFI-Fachakademie mit und setzt während der Ausbildung seine berufliche Tätigkeit fort. Die Praxisorientierung dieser Weiterbildung ermöglicht es, das Erlernte schon während der Ausbildung in der Fachakademie im Beruf umzusetzen. Darüber hinaus können Teilnehmer mit Lehr- oder Fachschulabschluss ihre Allgemeinbildung in der WIFI-Fachakademie so weit ergänzen, dass sie nach dem 4. Semester die Berufsreifeprüfung ablegen können.