Hauptanliegen ist die Förderung des lebensbegleitenden Lernens für Unternehmen und jede/n Einzelne/n

© Kurt Keinrath

Mag. Markus Raml (43) wurde am 2. November 2015 im Rahmen der konstituierenden Kuratoriumssitzung zum Kurator des WIFI Österreich gewählt. Der Oberösterreicher und Inhaber einer Steuer- und Unternehmensberatung folgt damit Karl Pisec nach, der diese Funktion seit 2010 innehatte.

Anreize für das Lernen setzen

Ein besonderes Anliegen ist dem neuen WIFI Österreich-Kurator die Förderung des lebensbegleitenden Lernens. „Die Herausforderungen an Unternehmen und Beschäftigte wachsen mit der Digitalisierung, dem technologischen Wandel und dem Übergang in eine Dienstleistungsgesellschaft“, so Raml. „Einmal Gelerntes veraltet immer schneller. Das beste Rezept, um mithalten zu können, ist stetige berufsbegleitende Weiterbildung.“ Dafür gelte es, Anreize zu setzen.

Mit Weiterbildung Handlungskompetenz stärken

Zum einen appelliert Raml an die Politik, Bildungsfreibeträge und –prämien für Unternehmen wieder einzuführen und das Bildungskonto zu realisieren. Zum anderen müsse auch die Weiterbildung selbst den geänderten Anforderungen entsprechen. „Eine gute Weiterbildung muss Menschen befähigen, mit Zutrauen Probleme zu lösen. Diese Handlungskompetenz ist es, die aus Beschäftigten Intrapreneure macht. Das WIFI-Lernmodell LENA begleitet die Teilnehmer/innen dabei, sich Know-how selbst zu erarbeiten und stärkt damit nachhaltig die Problemlösungs- und Handlungskompetenz.“

Ziel des ebenfalls neu bestellten WIFI Österreich-Kuratoriums für die Funktionsperiode 2015-2020 ist es, das WIFI in Österreich weiterhin als wichtigstes Bildungsinstitut der Wirtschaft zu positionieren.

Die Mitglieder des WIFI Österreich-Kuratoriums

Mag. Markus Raml, KommR Dr. Georg Spiegelfeld, KommR Gottfried Wieland, Vizepräsident DDr. Anton Ofner, Dir.Stv. Dr. Harald Schermann, Vizepräsident KommR Martin Felder, Ing. Mag. Dieter Wagner, Michaela Hilber, Dr. Thomas Wachter, Ing. Mag. Peter Hochegger

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