Wie kann man Wissen über Grenzen hinweg kommunizieren? Was brauchen große Unternehmen für den Wissenstransfer? Diesen Fragen widmete sich ein prominent besetztes Podium am 27.2.2014.

Viele österreichische Unternehmen sind im Ausland tätig. Dabei stehen sie vor der Herausforderung, das selbe Wissen an mehreren Standorten zu vermitteln. Schließlich soll das Qualitätsniveau gehalten werden - bei allen lokalen Eigenheiten. WIFI International lud in Kooperation mit Headquarters Austria zu einer Podiumsdiskussion zum Thema. Im Mittelpunkt stand dabei das Fallbeispiel SPAR.

SPAR qualifiziert Fachtrainer/innen auf lokaler Ebene

Denn SPAR betreibt ein weitverzweigtes Netzwerk im mittel-, ost- und südosteuropäischen Raum. Über 40 Interessierte wollten wissen, wie man die internationale Wissensvermittlung am besten aufsetzt und welche Modelle für eine vernetzte Weiterbildungsoffensive sinnvoll sind. SPAR geht hier neue Wege: Gemeinsam mit WIFI International entwickelte man eine dreistufige Qualifizierungsmaßnahme für interne SPAR-Fachtrainer/innen in Tschechien, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Italien und Österreich.

Das Herzstück ist ein Train-the-Trainer-Programm. Raimund Lainer, Leiter der Personalentwicklung bei SPAR und Teilnehmer am Train-the-Trainer-Programm von WIFI fasst zusammen: "Das Ziel des Train-the-Trainer-Programms ist es, Fachtrainer so auszubilden, dass sie in der Lage sind, ihre Mitarbeiter kompetent auszubilden und das Wissen weiterzugeben." Dabei lernen die Teilnehmer/innen auch besonders praxisnah - und trotzdem spannend und mit Leichtigkeit.


WIFI International und SPAR Train-the-Trainer-Programm
Im Bild v.l.n.r.: Christian Rebernig (Managing Partner PNO CEE at PNO CEE BV), Beáta Földváry (WIFI Ungarn), Karin Bauer (Der Standard), Mag. Anton Aufner (Leiter Wifi International), Raimund Lainer (Spar International)  

Trainingsinhalte auf Firmenbedürfnisse zugeschnitten

Die Trainingsinhalte waren dabei auf die speziellen Firmenbedürfnisse von SPAR zugeschnitten - schließlich soll das Wissen sofort in der Praxis angewendet werden. Das entspricht dem WIFI-Lernmodell LENA, das auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt wurde.

"Wie man etwas lernt ist genauso wichtig wie das, was man lernt. Menschen können nur dann Kompetenzen entwickeln, wenn sie die Gelegenheit erhalten, in der Ausbildung das Gelernte auszuprobieren" findet auch Beáta Földváry, Geschäftsführerin von WIFI Ungarn und Präsidiumsmitglied des ungarischen Joint Venture Verbandes. Die ausgebildeten Fachtrainer/innen erwerben sich zudem ein WIFI-Trainerdiplom. Damit steht ihnen auch der Erwerb eines international anerkannten Trainerzertifikat nach ISO offen.


Bildungspartner für Niederlassungen in CEE und SEE

WIFI bietet also nicht nur in Österreich die beste und effizienteste Weiterbildung, sondern in allen Ländern des CEE- und SEE-Raums - und zwar zu denselben Standards und in der jeweiligen Landessprache. Dazu Michael Landertshammer: "Wir können vor Ort Schulungen in der Landessprache bieten, die aufgrund der internationalen Zusammenarbeit im WIFI-Verbund einheitlich auf höchstem Standard sind."

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Foto: ​Wirtschaftskammer Österreich/APA-Fotoservice/Juhasz