WIFI-Qualität wird auch in China geschätzt: Ein Technik-College schickt seine Trainer zur Fortbildung nach Linz.

WIFI-Trainer aus China Österreichische Weiterbildung hat sogar in China einen guten Namen: Das Technician College Chengdu hat zur Weiterbildung 16 Lehrer an das WIFI Linz entsendet. Sie bilden sich in CNC-Technologie, industrieller Anlagentechnik und Kraftfahrzeugtechnik vier Wochen am WIFI Linz weiter. Dabei lernen sie den Standard österreichischer Berufsausbildung kennen - aber vor allem Methodik und Didaktik.

Einblicke in heimische CNC-, Anlagen- und Kraftzeugtechnik-Ausbildung

Besonders das duale Ausbildungsprinzip ist für die Gäste aus dem fernen Osten interessant. „Die Berufsausbildung in China unterscheidet sich von unserer Ausbildungsmethode. Während wir in der dualen Ausbildung auf ein Miteinander zwischen Unternehmen, Berufsschule und Weiterbildungsinstituten setzen, kennt man in China nur die schulische Berufsausbildung. Der Aufbau von Umsetzungskompetenz kommt dabei oftmals zu kurz“, erklärt Ludwig Steidl vom WIFI.

Linzer Partnerstadt - bekannt für iPads

Die Linzer Partnerstadt Chengdu, bekannt als „Panda-Hauptstadt“, hat 14 Millionen Einwohner und ist wirtschaftlich sehr westlich orientiert. Die Hälfte aller Apple iPads kommen aus Chengdu. Das Partner College des WIFI hat 12.000 Studenten, die eine technische Fachausbildung auf dem Basisniveau einer Lehre erhalten sollen. Von einer beruflichen Fachausbildung auf einem ähnlichen Standard wie in Österreich können auch oberösterreichische Unternehmen profitieren, die in China Niederlassungen haben oder ihre Produkte nach China exportieren.