Sie lesen: Wie bringe ich meine Büropflanzen über den Winter?
Link kopieren
Link kopiert
Der Winter ist anstrengend. Nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Büropflanzen. Ein paar Tipps wie man seine grünen Kolleg:innen gut durch die kalte Jahreszeit bringt.
Büropflanzen sind viel mehr als hübsch anzuschauen. Sie sind kleine grüne Mitbewohner:innen, die mit einem durch die Zeit reisen. Manche lieben sie abgöttisch und manche vergessen immer wieder auf sie. Aber allen Pflanzen-Besitzer:innen ist gemeinsam: Sie gehen und schauen regelmäßig hin und zupfen und sprühen, reden mit ihnen und freuen sich, wenn’s sprießt und gedeiht. Und schimpfen ein bisschen, wenn dem nicht so ist.
Das sind zum Beispiel Asparagus, Usambara-Veilchen, Geldbaum, diverse Sukkulenten, Grünlilie, aber auch Birkenfeige (Benjamin), Elefantenfuß, Efeu, Goldfruchtpalme, Bogenhanf (Quelle: Mein Schöner Garten).
Büropflanzen sind viel mehr als hübsch anzuschauen. Sie sind kleine grüne Mitbewohner:innen, die mit einem durch die Zeit reisen. Manche lieben sie abgöttisch und manche vergessen immer wieder auf sie. Aber allen Pflanzen-Besitzer:innen ist gemeinsam: Sie gehen und schauen regelmäßig hin und zupfen und sprühen, reden mit ihnen und freuen sich, wenn’s sprießt und gedeiht. Und schimpfen ein bisschen, wenn dem nicht so ist.
Das Kümmern erreicht im Winter seinen Höhepunkt
Denn die kalte Jahreszeit ist die härteste Zeit für die kleinen Lieblinge. Die Luft ist zu trocken und zu heiß, das Licht viel zu wenig und mit dem Wachstum haben es die Pflänzchen auch nicht so recht. Was kann man also tun für die kleinen Geschöpfe, damit sie den Winter bestmöglich überleben?Die passende Pflanze ist die halbe Miete
Intelligent-faule Pflanzenbesitzer wissen: Die wohl wichtigste Voraussetzung für das Gedeihen ist die Wahl der richtigen Pflanze für den richtigen Ort. Damit kann man sich eine Menge Ärger ersparen. Da man sich ja nicht durchgehend um das Grünzeug kümmern kann, Stichwort Wochenende und Urlaub, macht es Sinn, möglichst dankbare Gewächse zu wählen, die auch eine gewisse Zeitspanne ohne menschlichen Support auskommen.Das sind zum Beispiel Asparagus, Usambara-Veilchen, Geldbaum, diverse Sukkulenten, Grünlilie, aber auch Birkenfeige (Benjamin), Elefantenfuß, Efeu, Goldfruchtpalme, Bogenhanf (Quelle: Mein Schöner Garten).
Beim Licht nicht sparen
Des weiteren sollte man sich um das Licht kümmern. Hat man etwa Pflanzen, die im Sommer draußen am Balkon oder der Terrasse stehen, macht es Sinn die hellsten Plätze auswählen und die Pflanzen dort zu platzieren. Das sind meistens die Fensterbankerl.Falls die Lichtverhältnisse dort nicht ideal sind oder man keinen Platz hat, könnte man auch eine Lampe im eher dunklen Bereich anbringen, die künstliches Sonnenlicht imitiert. Zwar nicht das nachhaltigste, aber man kann Pflanzen damit durchaus gut unterstützen. Es reichen wenige Stunden Licht täglich.
Nicht zu heiß, gerne feucht
Da die Luft im Büro eher warm und trocken ist, hilft hie und da ein bisschen Sprühen für ein besseres Mikroklima. Ein Luftbefeuchter tut nicht nur den Pflanzen, sondern auch den Atemwegen der Menschen gut. Die Topfpflanzen bitte nicht unmittelbar in Heizkörper-Nähe stellen, der trocknet die Erde oder die Tonkügelchen zu sehr aus. Die ideale Temperatur befindet sich zwischen 18 und 24 Grad Celsius. Darunter und darüber wird das Wachstum eingestellt. Wobei das Sprießen in den Wintermonaten ohnehin deutlich reduziert ist.Also bitte nicht nervös werden, wenn die Pflanze von Oktober bis März nicht wirklich wächst. Wer über die Luftzusammensetzung ganz genau Bescheid wissen will, kann sich ein Hygrometer zulegen und die Luft genau so tunen, wie es die Pflanzen mögen. Zur freudigen Erinnerung: Pflanzen produzieren jeden Tag Sauerstoff, während sie Kohlendioxid aufnehmen und umwandeln. Die Grünlilie zum Beispiel ist bekannt dafür, dass sie sogar die Luft von Schadstoffen filtert. Apropos: Aufs Lüften nicht vergessen!
Düngen mit Vorsicht
Dünger im Winter bitte nur bei Pflanzen, die das dringend brauchen, Zitrusfrüchte zum Beispiel oder Orchideen. Für die Mehrheit gilt: Da das Wachstum gebremst ist, benötigen die Topfpflanzen nicht so viel Nahrung. Lieber auf den Frühling warten, wo sie wieder ordentlich zulegen. In dieser Zeit brauchen sie es dringender.Umtopfen macht Sinn
Wenn die Blätter welk sind und man das Gefühl hat, das Gewächs war schon mal gesünder, könnte der Topf zu eng sein. Umtopfen kann da Wunder bewirken, zumal ja auch wieder frische Erde und Nährstoffe zur Verfügung gestellt werden. Mit dem bisschen Mehrangebot an Platz können die Wurzeln wieder gut weiterwachsen. Nicht selten profitiert davon die ganze Pflanze. Und das sieht man dann auch.Office Management
Alle KurseNicht aufs Gießen vergessen
Das mit dem Wasser ist so eine Sache. Es gibt sehr unempfindliche Pflanzen wie Sukkulenten, Kakteen oder den Geld- oder Pfenningbaum, die Wasser in ihren Blättern speichern und unter einem Überangebot leiden. Und dann gibt es Pflanzen, deren Erde im Idealfall feucht gehalten werden soll wie Asparagus oder Usambara-Veilchen. Natürlich sollte man diese Vorlieben im Blick haben.Abgestandenes Wasser soll bekanntlich besser sein als frisches. Über die Häufigkeit lässt sich streiten, die kriegt man aber mit der Zeit ohnehin ins Gefühl, wenn man die Augen offen hält. Prinzipiell gilt: im Winter brauchen die Pflanzen theoretisch weniger Wasser, wenn sie sehr kühl stehen. Wenn eher Kurzärmel-Klima herrscht, dann sollte man die Verdunstung schon auch ausgleichen. Übrigens: Lieber einmal richtig gießen als immer wieder ein bisschen und vielleicht nie genug, weil es nicht bei den Wurzeln ankommt.
Kleine Anregung: Nach einem längeren Weihnachtswochenende oder einem Urlaub den Topf zum Beispiel in die Dusche oder ins Waschbecken stellen und kräftig gießen. Abwarten, bis wieder alles feucht ist. Prinzipiell aber eher darauf achten, dass nicht zu viel Wasser im Untertopf landet. Denn das ist wie nasse Füße und das wollen die meisten nicht.
Lasst sie nicht schreien
Zum Schluss noch ein Tipp für alle, die immer wieder auf’s Gießen vergessen: Einfach eine hübsche Gießkanne oder eine alte Vintage-Teekanne mit abgestandenem Wasser als sichtbaren Reminder aufstellen.Und wenn das immer noch nicht hilft, eine kleine Schock-Nachricht zum Aufrütteln: Forscher:innen haben kürzlich das erste Mal Pflanzen an ein Gerät angeschlossen, mit dem ihre Töne auch von Menschen gehört werden konnten. Mit dem Ergebnis: Durstige Pflanzen schreien! Also in diesem Sinne: Bitte seid so lieb und lasst Eure Lieblinge nicht unnötig leiden. Sie versuchen vielleicht sogar mit Euch zu reden.