Sie lesen: Opbacher setzt auf maßgeschneiderte Weiterbildung
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Seit über 45 Jahren steht Opbacher Installationen für Qualität, Verlässlichkeit und Innovationskraft. Was als klassischer Installationsbetrieb begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem modernen Full-Service-Anbieter entwickelt – und mit dem Unternehmen ist auch die Bedeutung von Weiterbildung gewachsen. Heute ist sie ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur.
Dieter Monz, Personalentwickler und Lehrlingsbeauftragter bei Opbacher, gibt Einblicke, warum firmeninterne Weiterbildungen – insbesondere mit dem WIFI – für das Unternehmen unverzichtbar geworden sind.
Dieter Monz, Personalentwickler und Lehrlingsbeauftragter bei Opbacher, gibt Einblicke, warum firmeninterne Weiterbildungen – insbesondere mit dem WIFI – für das Unternehmen unverzichtbar geworden sind.
Interview: „Firmeninterne Trainings bieten die Möglichkeit, auf unsere Abläufe, Strukturen und Herausforderungen gezielt einzugehen.“
WIFI-Blog: Welche Rolle spielen firmeninterne Trainings mit dem WIFI in der Weiterbildung Ihres Unternehmens?
Dieter Monz: Die Zusammenarbeit mit dem WIFI besteht bei uns schon seit vielen Jahren – vor allem im Bereich der Erwachsenenbildung, aber zunehmend auch in der Lehrlingsausbildung. Das WIFI ist für uns ein verlässlicher Partner, wenn es um praxisnahe Weiterbildung geht. Der große Vorteil liegt in der Kombination aus theoretischer Kompetenz und individueller Anpassung an unsere Unternehmensrealität. Gerade firmeninterne Trainings bieten die Möglichkeit, auf unsere Abläufe, Strukturen und Herausforderungen gezielt einzugehen – das spart Zeit, sorgt für hohe Akzeptanz und bringt spürbare Ergebnisse.WIFI-Blog: Das Unternehmen wurde vor 45 Jahren gegründet – was hat sich in dieser Zeit verändert?
Dieter Monz: In 45 Jahren hat sich die Branche stark verändert – von der klassischen Installationsarbeit hin zu hochkomplexen Systemlösungen in der Gebäudetechnik. Gleichzeitig ist der Wettbewerb um Fachkräfte deutlich intensiver geworden. Früher war es selbstverständlich, dass Betriebe Lehrlinge fanden – heute müssen wir aktiv und kreativ werden, um junge Menschen zu begeistern. Weiterbildung ist dadurch kein „Zusatz“ mehr, sondern Teil unserer DNA. Heute geht es darum, Mitarbeiter:innen kontinuierlich zu begleiten, zu fördern und ihnen Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen.WIFI-Blog: Welchen Stellenwert hat Weiterbildung in Ihrem Unternehmen heute?
Dieter Monz: Einen sehr hohen. Weiterbildung ist bei uns nicht nur ein Schlagwort, sondern gelebte Unternehmenskultur. Sie beginnt bei unseren Lehrlingen mit der Opbacher Lehrlingsakademie, reicht über technische Schulungen bis hin zu Führungstrainings oder persönlichen Entwicklungsthemen. Wir sehen Weiterbildung als Investition in Menschen – und damit in die Zukunft unseres Unternehmens. Unser Leitsatz „Als Firma denken. Als Familie handeln.“ zeigt sich auch hier: Wir wollen, dass sich unsere Mitarbeiter:innen fachlich und persönlich weiterentwickeln können.WIFI-Blog: Wie viele Lehrlinge bilden Sie aus, und wo liegen die aktuellen Herausforderungen bei der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften bzw. bei der Rekrutierung?
Dieter Monz: Aktuell bilden wir rund 30 Lehrlinge in verschiedenen Berufen aus – von Installations- und Gebäudetechnik über Betriebslogistik bis hin zur Konstruktion. Die größte Herausforderung liegt darin, junge Menschen überhaupt für das Handwerk zu begeistern. Viele wissen gar nicht, wie vielfältig und modern dieser Beruf ist. Gleichzeitig erfordert die Ausbildung heute viel mehr Begleitung, Motivation und Struktur. Auch bei der Weiterbildung von Fachkräften müssen wir flexibel bleiben – gerade, weil Baustellenalltag und Zeitdruck eine gute Planung verlangen.Jetzt firmenintern weiterbilden!
Alle Infos„Mitarbeitende erwarten heute, dass Weiterbildung zu ihnen passt – fachlich, zeitlich und methodisch.“
Sind maßgeschneiderte Trainings und individuelle Weiterentwicklungsmöglichkeiten heute noch wichtiger geworden?
WIFI-Blog: Dieter Monz: Absolut. Standardlösungen reichen in vielen Bereichen nicht mehr aus. Mitarbeitende erwarten heute, dass Weiterbildung zu ihnen passt – fachlich, zeitlich und methodisch. Maßgeschneiderte Trainings sind daher ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Besonders positiv erleben wir, wenn Trainings auf reale Fälle aus unserem Unternehmen eingehen. Das sorgt nicht nur für Praxisnähe, sondern stärkt auch den Teamzusammenhalt, weil gemeinsam an konkreten Lösungen gearbeitet wird.WIFI-Blog: Sie haben im Rahmen der WIFI-FIT-Kampagne 2024 einen Online-Kurs zum Thema KI mit Fokus auf HR gewonnen. Was haben die Personalverantwortlichen und die Geschäftsführung daraus mitnehmen können?
Dieter Monz: Ja, definitiv. Der Kurs hat gezeigt, wie breit das Thema KI auch im HR-Bereich anwendbar ist – von der Bewerberkommunikation über die Analyse von Recruiting-Daten bis hin zur internen Wissensvermittlung. Wir haben erkannt, dass KI nicht ersetzt, sondern unterstützt – etwa durch Zeitersparnis in der Vorbereitung oder in der internen Weiterbildung. Für uns war das ein wichtiger Impuls, das Thema aktiv weiterzuverfolgen und Schritt für Schritt in den Arbeitsalltag zu integrieren.WIFI-Blog: Welche Auswirkungen wird das auf die Weiterbildung im Unternehmen in Zukunft haben?
Dieter Monz: Ich denke, Weiterbildung wird künftig noch individueller, digitaler und vernetzter werden. KI kann dabei helfen, Lerninhalte gezielter bereitzustellen und Fortschritte messbar zu machen. Trotzdem bleibt der persönliche Aspekt entscheidend – gerade im Handwerk. Wir werden also weiterhin auf eine Kombination aus digitalem Lernen, praktischer Erfahrung und persönlicher Begleitung setzen. Das WIFI bleibt dabei für uns ein wichtiger Partner, weil es diese Brücke zwischen moderner Technologie und praxisnahem Lernen hervorragend schlägt.Energie- und Gebäudetechnik lernen
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