Persönlichkeit Gewinnspiel: Auflösung Persönlichkeit Gewinnspiel: Auflösung

Persönlichkeit Gewinnspiel: Auflösung

Hier findest du die Auflösung zum Gewinnspiel.

Der erste Eindruck entsteht erst nach mehreren Minuten Gespräch.

Falsch.

Der erste Eindruck entsteht oft schon nach wenigen Sekunden. Noch bevor ein längeres Gespräch begonnen hat, bilden wir uns unbewusst ein erstes Bild von unserem Gegenüber. Dabei spielen unter anderem Körpersprache, Mimik, Stimme und Auftreten eine Rolle. Diese ersten Einschätzungen sind nicht immer korrekt, beeinflussen aber nachweislich, wie wir weitere Informationen über eine Person wahrnehmen und bewerten.

Quelle: Ambady & Rosenthal (Thin-Slice-Forschung)


Wir nutzen nur 10 Prozent unseres Gehirns.

Falsch.

Der Mythos vom „10-Prozent-Gehirn“ ist wissenschaftlich widerlegt. Moderne Hirnforschung zeigt, dass praktisch alle Bereiche unseres Gehirns wichtige Aufgaben erfüllen. Zwar sind nicht alle Regionen gleichzeitig aktiv, doch im Laufe eines Tages kommt ein großer Teil des Gehirns zum Einsatz. Selbst im Schlaf verarbeitet das Gehirn Informationen, steuert lebenswichtige Funktionen und bleibt aktiv. Würden tatsächlich 90 Prozent des Gehirns ungenutzt bleiben, hätten Verletzungen in diesen Bereichen kaum Auswirkungen.

Gehirngerecht kommunizieren kann man lernen!

Hier gibt's unsere Lernstrecke zum Thema.

Kritik bleibt Menschen oft länger im Gedächtnis als Lob.

Wahr.

Kritik wirkt häufig stärker als Lob. Psychologinnen und Psychologen sprechen vom sogenannten „Negativity Bias“. Negative Erfahrungen, Rückmeldungen oder Ereignisse bleiben oft länger im Gedächtnis als positive. Deshalb kann eine einzige kritische Bemerkung stärker wirken als mehrere Komplimente.

Quelle: Baumeister et al., "Bad Is Stronger Than Good"


Charisma ist ausschließlich angeboren.

Falsch.

Charisma ist nicht ausschließlich angeboren. Bestimmte Eigenschaften können zwar begünstigen, wie charismatisch jemand wahrgenommen wird. Viele Faktoren wie Kommunikation, Auftreten, Selbstvertrauen, Präsenz oder aktives Zuhören lassen sich jedoch gezielt trainieren und weiterentwickeln.

Quelle: APA – Self-Determination Theory und Entwicklung menschlicher Fähigkeiten 

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