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Der Fachkräftemangel begleitet uns schon seit einigen Jahren. Doch welche Fachkräfte sind damit eigentlich gemeint? Statistiken verraten uns, welchen Beruf man für Jobsicherheit wählen sollte.
Neben Zusatzbelastungen für die Firmenchefs und deren Familien führt dies auch zu stärkerer Arbeitsintensität für die vorhandenen Mitarbeiter:innen und mehr Überstunden.
Auch nach Berufsgruppen zeigt sich ein deutliches Bild. Über 40 Prozent der Unternehmer:innen bestätigen: Freie Stellen im Bereich Handwerk sind am schwersten zu besetzen. Erst danach folgen Führungskräfte, Gastgewerbe/Tourismus und Büro/Verwaltung.
4 von 5 Unternehmen sind betroffen
Aktuell verspüren 78 Prozent der Unternehmen einen Mangel an Arbeits- und Fachkräften. Insgesamt werden 176.000 Fach- und Arbeitskräfte in Österreich benötigt.Neben Zusatzbelastungen für die Firmenchefs und deren Familien führt dies auch zu stärkerer Arbeitsintensität für die vorhandenen Mitarbeiter:innen und mehr Überstunden.
Mangelberufe: Gastronomie & Hotellerie an erster Stelle
Eine aktuelle Unternehmensbefragung der WKO zeigt: Am stärksten spüren den Mangel die Gastronomie & Hotellerie (69 Prozent) sowie Herstellung von Nahrungsmitteln (64 Prozent). "Koch/Köchin" war der meistgesuchte Beruf, gefolgt von Handel/Verkauf und Kraftfahrer:innen.Auch nach Berufsgruppen zeigt sich ein deutliches Bild. Über 40 Prozent der Unternehmer:innen bestätigen: Freie Stellen im Bereich Handwerk sind am schwersten zu besetzen. Erst danach folgen Führungskräfte, Gastgewerbe/Tourismus und Büro/Verwaltung.
Lehrabschluss - ein Jobgarant?
- Sichere Jobaussichten für die Zukunft bietet eine Lehrlingsausbildung. 80 Prozent der Unternehmen gaben an, dass sie die größten Besetzungsschwierigkeiten bei Positionen haben, für die ein Lehrabschluss benötigt wird.
- Rund die Hälfte der befragten Lehrbetriebe, würden gerne bei passenden Bewerbungen mehr Lehrlinge in ihrem Unternehmen aufnehmen.
Lehrabschluss im zweiten Bildungsweg
Alle InfosFachkräftebarometer: Elektroinstallateur:innen gesucht
Was ein Mangelberuf ist, verändert sich mit der Zeit. So hieß es um die Jahrtausendwende, dass es zu viel Lehrer:innen gäbe. Ein Lehrer:innenmangel zeichnete vor einigen Jahren ein anderes Bild. Ablesen kann man diese Entwicklungen am Fachkräftebarometer, das vom AMS und dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz veröffentlicht wird (BMASGPK).Es richtet sich nach der Anzahl der freien Stellen, die das AMS ausweist. Im vierten Quartal 2025 lauteten die Top 5 Mangelberufe wiefolgt:
- Elektroinstallateur:in - 2.223 freie Stellen
- Erzieher:in - 1.863 freie Stellen
- Krankenpfleger:in - 1.757 freie Stellen
- Gaststättenköchin/-koch - 1.555 freie Stellen
- Kraftfahrzeugmechaniker:in - 1.216 freie Stellen