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Warum viele Unternehmen das Potenzial von KI nicht ausschöpfen
KI im Büro – alle reden davon, viele nutzen sie bereits. Aber wie sicher ist das eigentlich für das Unternehmen? Und macht man es wirklich richtig? Unser Experte Lucas Bischof ist seit 25 Jahren in der IT zuhause. Für uns hat er drei Fehler identifiziert, die Unternehmen beim KI-Einsatz immer wieder machen – und erklärt, wie man es besser macht.
Fehler 1: Wildwuchs statt Strategie: Wenn jeder macht, was er will
Viele Mitarbeitende nutzen KI-Tools wie ChatGPT längst privat. Dann bringen sie ihre Gewohnheiten ins Büro mit. Das Problem: Ohne klare Unternehmensrichtlinie fließen sensible Firmendaten unkontrolliert in externe Systeme und werden dort möglicherweise für das Training künftiger Modelle verwendet.
Lucas Bischof bringt es auf den Punkt: „Die KI wird verwendet – aber ohne Einfluss der Firma, welche Daten dort hineinfließen. Ohne Governance verliert man komplett die Kontrolle."
Empfehlung: Legt fest, welche Tools offiziell eingesetzt werden und stellt sie zentral zur Verfügung. Eine klare Policy schützt nicht nur Daten, sondern schafft auch Vertrauen bei Mitarbeitenden.
Fehler 2: Schlechter Input, schlechter Output: Die KI braucht Kontext
„Shit in, shit out" – ein klassischer IT-Grundsatz, der auch für KI gilt: Wer vage fragt, bekommt vage Antworten. Lucas Bischof erklärt: „Eine KI fühlt nicht. Ich muss ihr sehr genaue Instruktionen geben, sonst bekomme ich auch keine guten Inhalte heraus." Der Trick: relevante Dokumente mitliefern – ein Fachbuch als PDF, einen Gesetzestext, ein Produkthandbuch. Was die KI kennt, kann sie nutzen.
Empfehlung: Schult eure Mitarbeitenden im Formulieren guter Prompts und im Arbeiten mit Kontext-Dokumenten. Genau das lernt ihr in unserem Kurs – Schritt für Schritt, iterativ und praxisnah.
Jetzt den Digital Workplace verstehen
Alle Infos zum KursFehler 3: Keine Strategie: KI-Tools ohne Plan
Tool hier, Tool dort – viele Unternehmen setzen KI punktuell ein, ohne übergeordnete Strategie. Dabei gäbe es einen besseren Weg, so Lucas Bischof: „Ich könnte heute eine zentrale KI betreiben, die on-premise läuft – keine externen Kosten, und ich bin der Owner meiner Daten. Das fehlt aktuell bei den meisten Firmen." Standardisierte Schnittstellen machen es möglich, eine zentrale Lösung zu schaffen, die alle Tools verbindet – sicher, kontrolliert und kosteneffizient.
Empfehlung: Trefft bewusste Architekturentscheidungen. Welche Daten dürfen wohin? Welche Tools sind wirklich nötig? Eine KI-Governance-Strategie ist kein Luxus, sondern Grundlage für nachhaltigen und sicheren KI-Einsatz.
Ihr wollt diese Themen nicht nur verstehen, sondern direkt umsetzen? In unserem Kurs „Digital Workplace Power-User" lernt ihr, wie moderner, sicherer und produktiver KI-Einsatz im Unternehmensalltag funktioniert.
Lucas Bischof ist Gründer der Chaperon GmbH und seit 25 Jahren in der IT zuhause – als Entwickler, Architekt, Berater und zuletzt IT-Leiter eines internationalen Hochschulverbunds. Seit vielen Jahren gibt er sein Wissen als Trainer beim WIFI Tirol und WIFI Oberösterreich weiter, aktuell mit Fokus auf KI und moderne Power-User-Kurse.
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