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Neue Arbeit

Microsoft Teams im Alltag: Wo es hakt – und wie es besser geht

Drei Gründe, warum moderne Zusammenarbeit im Alltag scheitert

Seit wenigen Jahren ist MS Teams aus unserem Berufsalltag kaum wegzudenken. Immer wieder stößt man jedoch auf Stolpersteine. Unser Experte Lucas Bischof ist seit 25 Jahren in der IT zuhause. Für uns hat er drei besonders häufige Hindernisse identifiziert.

1. Alle haben die Tools, aber niemand erklärt sie

Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren auf moderne Collaboration-Tools umgestellt: Teams, SharePoint, Copilot, M365. Für die Menschen hinter den Rechnern war dieses Tempo oft zu schnell. Lucas Bischof zieht einen treffenden Vergleich: „Der Sprung von der bisherigen Arbeitsweise in die kollaborative ist ähnlich groß wie damals der Sprung von der Schreibmaschine in die digitale Welt. Wenn nicht sogar größer."

Mitarbeitende fühlen sich oft allein gelassen. Keine Schulung, kein Training, keine Begleitung – aber die Erwartung, dass alles irgendwie klappt. Tut es meistens nicht.

Tipp: Jedes Team braucht einen sogenannten Power User – keine IT-Fachkraft, sondern eine Person aus dem Alltag, die die Tools wirklich kennt und dieses Wissen ins Team trägt.

    So kannst du Power-User werden

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    2. Der Kalender spricht, aber viele hören nicht hin

    Ein gepflegter Kalender ist in der modernen Arbeitswelt keine Kleinigkeit. Mittlerweile gehört er zum guten Ton. Lucas Bischof bringt es auf den Punkt: „Andere sollen sehen, wann ich verfügbar bin, wann nicht. Das heißt, ich muss mir auch als Teilzeitmitarbeiter Terminblocker setzen, sonst hab ich Schwierigkeiten.

    Wer Termine einfach still absagt, ohne Nachricht, sorgt für Frust. Wer seinen Kalender nicht pflegt, bekommt Meetings zu unpassenden Zeiten. Und wer auf eine Einladung nicht reagiert, lässt andere im Unklaren. In Großkonzernen gilt seit Jahren ein ungeschriebenes Gesetz: „Darf ich Ihnen einen Termin schicken? – Ja, mein Kalender ist gepflegt." Übersetzt: Schau rein, was frei ist, und nutze es. Alles andere zeigt, dass man die Spielregeln nicht kennt.

    Tipp: Kalender pflegen, Abwesenheiten blockieren, auf Einladungen reagieren – das klingt banal, macht aber einen riesigen Unterschied im Arbeitsalltag.

      Bild zeigt Hände an Laptop mit digitalen Dokument-Icons. Fokus auf Technik und Online-Arbeiten.

      3. SharePoint ist nicht nur ein Ablagesystem, sondern das Herzstück von Teams

      Viele wissen gar nicht, dass Dokumente in Microsoft Teams eigentlich in SharePoint gespeichert werden. Dabei gibt es SharePoint schon seit fast 20 Jahren. In Großkonzernen längst Standard, in vielen KMUs aber noch völlig neu. Lucas Bischof beobachtet das regelmäßig: „Viele kommen erst jetzt durch M365 mit SharePoint in Berührung – und dass das der eigentliche Teil von Teams ist, wo Dokumente abgelegt werden, ist auch so ein Thema, das wir versuchen abzudecken."

      Wer das nicht weiß, arbeitet mit Dateien durcheinander, findet Dokumente nicht wieder und verliert Zeit mit Dingen, die längst gelöst sein könnten.

      Tipp: Versteht SharePoint nicht als separates Tool, sondern als Fundament von Teams. Wer das einmal verstanden hat, arbeitet strukturierter – und findet endlich auch alles wieder.

      Ihr erkennt euch oder euer Team in diesen Punkten wieder? Im Kurs „Digital Workplace Power-User“ lernt ihr, wie moderne Zusammenarbeit mit M365 wirklich funktioniert – praktisch, alltagstauglich und ohne IT-Studium.

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      Mann mit Bart und Brille

      Lucas Bischof ist Gründer der Chaperon GmbH und seit 25 Jahren in der IT zuhause – als Entwickler, Architekt, Berater und zuletzt IT-Leiter eines internationalen Hochschulverbunds. Seit vielen Jahren gibt er sein Wissen als Trainer beim WIFI Tirol und WIFI Oberösterreich weiter, aktuell mit Fokus auf KI und moderne Power-User-Kurse.

      Ja, ich hätte gerne mehr Informationen!