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Lernen & Leben

Vom grünen Daumen zum Master mit eigenem Küchenstudio

Vom Mitreden zum Mitgestalten

Sandra Perrotta wollte im Berufsleben nicht länger nur Entscheidungen anderer umsetzen, sondern selbst mitgestalten. Mit dem berufsbegleitenden Master-Studium Business Manager:in legte sie einen wichtigen Grundstein für ihre Weiterentwicklung.
Heute führt sie erfolgreich ihr eigenes Küchen- und Wohnstudio in Salzburg. Viele Jahre arbeitete Sandra Perrotta nach ihrer Ausbildung an der Handelsschule als Gartencenterleiterin, ehe sie sich entschloss, die Weichen neu zu stellen. Nicht etwa, weil ihr die Arbeit keinen Spaß mehr machte. Vielmehr wollte sie ihre beruflichen Möglichkeiten erweitern und künftig stärker in unternehmerische Entscheidungen eingebunden sein.
„Ich wollte nicht mehr nur umsetzen, sondern mitreden und mitgestalten können“, erzählt die Salzburgerin.
25 Jahre. 25 Erfolgsgeschichten. Schreib du die nächste! Die Grafik feiert ein Jubiläum und ermutigt den Betrachter, Teil einer fortlaufenden Erfolgsgeschichte zu werden. Die Botschaft ist klar und motivierend.

Die Entscheidung fiel auf den berufsbegleitenden Universitätslehrgang Business Manager:in, ein Angebot des WIFI-Verbunds in Kooperation mit der Universität Klagenfurt. Eine Partnerschaft, die heuer ihr 25-jähriges Bestehen feiert und in dieser Zeit rund 3.000 Absolventinnen und Absolventen auf ihrem beruflichen Weg begleitet hat.

Das Weiterbildungsangebot verbindet betriebswirtschaftliches Know-how mit praxisorientierten Managementkompetenzen und ermöglicht auch Berufstätigen ohne Matura den Zugang zu einem akademischen Abschluss.

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Lernen, mit sich selbst zu arbeiten

Sandra Perrotta schloss den Lehrgang 2014 ab. Rückblickend waren es für sie nicht nur die fachlichen Inhalte, die diese beiden Jahre besonders wertvoll machten.

„Mir ist bewusst geworden, wie viel ich eigentlich noch nicht wusste – und wie enorm ich von diesen zwei Jahren profitiert habe.“

Vor allem Gruppenarbeiten, Präsentationen sowie Themen wie Teambuilding und Persönlichkeitsentwicklung sind ihr in Erinnerung geblieben. Erfahrungen, die weit über klassisches betriebswirtschaftliches Wissen hinausgehen und auch die eigene Persönlichkeit stärken.

„Man lernt dabei vor allem auch, mit sich selbst zu arbeiten“, bringt sie es auf den Punkt.

Ihre Begeisterung für die Ausbildung ist bis heute ungebrochen:

„Wenn ich mir in den letzten Jahren immer wieder überlegt habe, welche Ausbildung ich machen möchte – es wäre jedes Mal wieder der Business Manager geworden.“

Selbstständigkeit und ein starkes Netzwerk

Heute gestaltet Sandra Perrotta nicht nur mit, sondern trifft ihre unternehmerischen Entscheidungen selbst. Seit achteinhalb Jahren ist sie mit ihrem eigenen Küchen- und Wohnstudio „Perrotta Küchen & Wohnen“ in Salzburg selbstständig.

Ein großer Schritt von der angestellten Gartencenterleiterin zur Unternehmerin, den sie keine Sekunde bereut hat.

„Ich bereue keinen einzigen Tag – auch wenn Selbstständigkeit natürlich mit Höhen und Tiefen verbunden ist.“

Die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, Herausforderungen anzunehmen und eigene Ideen umzusetzen, prägt ihren beruflichen Alltag.

Dabei beschränkt sich ihr Engagement längst nicht auf das eigene Unternehmen. Sandra Perrotta ist auch als Funktionärin in der Wirtschaftskammer tätig und engagiert sich in mehreren Vereinen.

„Das Netzwerk, das ich mir über die Jahre aufgebaut habe, bedeutet mir viel, und ich möchte dieses Engagement künftig noch weiter ausbauen.“

Erfolgsfaktoren: richtige Einstellung und Begeisterung

Dass ein berufsbegleitendes Studium neben Job, Familie und Privatleben eine Herausforderung darstellt, weiß Sandra Perrotta aus eigener Erfahrung.

Ihr wichtigster Rat an alle, die eine solche Weiterbildung in Betracht ziehen:

„Man braucht vor allem die Einstellung, durchzuhalten.“

Wochenendkurse und Lernzeiten beanspruchen viel Zeit. Deshalb empfiehlt sie, die Entscheidung für ein Studium frühzeitig mit der Familie sowie der Partnerin oder dem Partner zu besprechen. Denn ohne Rückendeckung könne es schwierig werden.

Entscheidend sei aber auch die eigene Begeisterung:

„Man muss das Studium als seine Leidenschaft betrachten, fast wie ein Hobby.“

Wer mit dieser Einstellung an die Weiterbildung herangehe, könne die zwei intensiven Jahre nicht nur erfolgreich bewältigen, sondern auch persönlich viel daraus mitnehmen.

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Der größte Gewinn? Menschen, die bleiben.

Was Sandra Perrotta rückblickend besonders schätzt, lässt sich nicht allein in einem akademischen Titel oder beruflichen Erfolgen messen. Es sind vor allem die Begegnungen und Verbindungen, die während des Studiums entstanden sind und bis heute Bestand haben.

„Dieses Studium hat mein Leben sehr bereichert und einiges verändert. Der größte Gewinn für mich war am Ende nicht nur der Titel, sondern das Netzwerk und die Beziehungen, die daraus entstanden sind – darauf bin ich bis heute besonders stolz.“

Ihr Fazit fällt eindeutig aus:

„Es bringt einen wirklich enorm weiter – auch wenn man das am Anfang noch nicht abschätzen kann.“

Bereit, die eigene Zukunft zu gestalten?

Die Geschichte von Sandra Perrotta zeigt, dass Weiterbildung weit mehr sein kann als der Erwerb eines akademischen Titels. Sie eröffnet neue Perspektiven, stärkt das Selbstvertrauen und schafft die Grundlage, um eigene Ideen erfolgreich umzusetzen.

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